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Mobiles Beratungsteam Angermünde

Karin Lorenz, Tel.: 0173 872 3364

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Mobiles Beratungsteam Angermünde
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Das MBT Angermünde in der Region

Die Uckermark – Und sie bewegt sich doch!

Manchmal fragen uns Journalisten von überregionalen Medien nach den „Braunen Flecken“ in der Uckermark. Wir antworten dann: „Wir möchten Ihnen gern zeigen, was sich alles in den letzten 10 Jahren verändert hat“. Wo in den 90er Jahren NPDler trommelnd durch die Straßen Uckermärkischer Kleinstädte zogen, oft ängstlich beobachtet von den EinwohnerInnen, bestimmen heute couragierte BürgerInnen, die sich im Uckermark-Bündnis für Toleranz und Weltoffenheit engagieren, das Klima im Landkreis mit. Deshalb weht den beiden NPD-Kreistagsabgeordneten sowohl im Kreistag, aber auch außerparlamentarisch demokratischer Wind entgegen. Im Info-portal www. Gegenrede. Info kann sich jede und jeder über den Rechtsextremismus informieren und sich mit anderen Demokratinnen und Demokraten austauschen und vernetzen. Und sie haben in Sachen Demokratie und Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus in den Rathäusern inzwischen verläßliche Partner. In Templin z. B. steht dem Bürgermeister ein Beauftragter für Toleranz und Demokratieentwicklung zur Seite. Hier führt die Uni Potsdam gerade im Auftrag der Stadt und mit Unterstützung durch den Lokalen Aktionsplan eine Sozialraumanalyse durch, um auf der Basis einer soliden Analyse Konsequenzen für die weitere Arbeit zu entwickeln.

Freilich – NPD und freie Kameraden sind auch in der Uckermark massiv auf Stimmenfang, leider zuweilen auch mit Erfolg. Insbesondere in Dörfern, wo die Menschen sich oft abgehängt von der Politik und vergessen fühlen,  erzielte die NPD besorgniserregende Wahlergebnisse. Es wird darauf ankommen, stetig und nachhaltig mit der Gefahr des Rechtsextremismus umzugehen, nicht nur dann, wenn „Etwas passiert“ ist, sogar Menschen zu Schaden kamen.

Darum werben wir in unserer Arbeit – ob jetzt in Templin, in der Arbeit mit Stadtverwaltungen, im Bündnis, bei Eltern, bei Sozialarbeitern, Pädagogen, Jugendlichen …

Die Uckermark ist – mit dem starken PCK in Schwedt, der wunderschön sanierten Altstadt von Angermünde, der Oase Thermalbad in Templin, den Bauern, die um einen fairen Milchpreis kämpfen, der Schönheit und Weite der Landschaft, um nur einiges zu nennen, worauf die Menschen hier stolz sein können, auch uns Heimat. 

Barnim – nah bei Berlin

Aus Bernau oder Eberswalde ist man ruck zuck in der Haupstadt. Das lockt viele Berliner an, ins schöne Umland zu ziehen. So hat man beides – Natur mit der Schorfheide und klaren Seen und die Vorzüge der Großstadt. Aber die meisten merken schnell, daß ein „bißchen schwanger“ nicht geht. Zum Leben auf dem Lande gehört auch, das Leben mitzugestalten. Deshalb engagieren sich inzwischen auch viele Neubarnimer in Bürgerinitiativen – wie z. B. im Bernauer Bürgerbündnis. Auch in Eberswalde wirkt ein Netzwerk für Toleranz. Die Kreisstadt ist landesweit die einzige Kommune, die sich hauptamtlich eine Koordinierungsstelle für Toleranz und Demokratieentwicklung leistet.

In Biesenthal, das nahe Berlin liegt, regte sich massiver Widerstand, als die NPD das ehemalige Asylbewerberheim anmieten wollte für Schulungszwecke.

Wie in der Uckermark, so gibt es auch im Landkreis Barnim einen lokalen Aktionsplan, der sich der Förderung von Demokratie und der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus widmet  und in diesem Zusammenhang Projekte fördert.

Finowfurt in der Nähe von Eberswalde geriet und gerät immer mal wieder in die Schlagzeilen, weil ein DVUler mit schöner Regelmäßigkeit auf seinem Grundstück rechtsextreme Konzerte veranstaltet. Zivilgesellschaft und Polizei sehen nicht tatenlos zu. Die Bekämpfung von Rechtsextremismus ist Chefsache – was freie Kameradschaften animiert, den Schutzbereichsleiter auf öffentlichen Veranstaltungen - wie unlängst auf einer DVU-Wahlkampfveranstaltung – auch persönlich anzugreifen. Die NPD ist auf der DVU-Liste jetzt auch im Kreistag vertreten.

Das hat zur Folge, dass sich immer mehr Menschen mit einander vernetzen, nicht nur in den Städten, auch im ländlichen Raum. Es gibt immer mehr Menschen, die Gesicht zeigen und Zivilcourage in der Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus beweisen.

Wir sind für Sie da

Unser Angebot umfasst Beratung, Coaching, Fortbildung und Moderation zu folgenden Themen und Bereichen:

  • Beratung unter Beachtung der Spezifika im ländlichen Raum
  • Beratung und Vernetzung von Bürgerinitiativen
  • Förderung von Zivilcourage
  • Fortbildung zu den Themen Demokratieentwicklung und Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus
  • Strategieentwicklung in der Kommunalpolitik
  • Beratung / Coaching in Unternehmen, Verwaltungen und Ausbildungsbetrieben, u.a. bei der Erarbeitung von Betriebsvereinbarungen
  • Organisations- und Personalentwicklung
  • Durchführung von Zukunftswerkstätten
  • Elternberatung
  • Einzelberatung /Coaching
  • Umgang mit Medien

Kurz gesagt: Wir sind Ihr Ansprechpartner zu allen Fragen zum Thema Rechtsextremismus und Entwicklung eines demokratischen Gemeinwesens. Selbstverständlich behandeln wir ihre Anfragen vertraulich. Kontaktinformationen siehe oben. Kurzbiografien der MitarbeiterInnen finden Sie hier.