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Mobiles Beratungsteam Neuruppin

Gabriele Schlamann, Tel.: 0173 632 6919

Nico Scuteri, Tel.: 0170 543 5063

Mobiles Beratungsteam Neuruppin
Alt Ruppiner Allee 40, 16816 Neuruppin

Tel.: 03391 359189    Fax: 03391 659332   mbt-neuruppin@BIG-demos.de

Das MBT Neuruppin ist am 17. März 2016 umgezogen. Bitte beachten Sie die neue Büroanschrift. Telefon, Fax und E-Mail haben sich nicht verändert.

Das MBT in der Region

Der Zuständigkeitsbereich des Regionalbüros Neuruppin erstreckt sich vom nordwestlichen Berliner Speckgürtel zwischen den Gemeinden Mühlenbecker Land und Hennigsdorf bis hoch an die Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern zwischen Fürstenberg und Lenzen. Unser Arbeitsgebiet umfasst somit äußerst unterschiedliche Regionen/Kommunen. Während wir es im eher urban/vorstädtisch geprägten südlichen Oberhavel teilweise mit Kommunen zu tun haben, deren Bevölkerungszahl sich seit der Wende verdreifacht hat, stoßen wir im nord-westlichen und eher ländlich geprägten Teil unseres Arbeitsgebietes auf einen diametral entgegen gesetzten Trend. Kommunen wie Wittenberge oder Wittstock haben z. B. seit der Wende mehr als ein Viertel ihrer Bevölkerung verloren; viele ländliche Gemeinden müssen sich u.a. mit Schulschließungen abfinden, und die EinwohnerInnen durch den Abbau der ländlichen Infrastruktur immer längere Wege für die Erledigung alltäglicher Aufgaben in Kauf nehmen.

Auch der Rechtsextremismus stellt sich in unserer Arbeitsregion unterschiedlich dar. Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass wir es im südlichen Oberhavel mit etablierten rechtsextremen Strukturen wie NPD und JN zu tun haben, die landes-, bundes- und teilweise sogar europaweite Beziehungen ins rechtsextreme Spektrum hinein pflegen. Im Nordwesten hingegen ist zumindest der organisierte Rechtsextremismus nahezu ausschließlich durch „Freie Kräfte“ und regionale Netzwerke geprägt, die sich u.a. stark nach Mecklenburg-Vorpommern orientieren. Interessant sind hier einzelne personelle Überschneidungen zwischen „Freien Kräften“ und der NPD.

Die demographischen Entwicklungen und der sich unterschiedlich darstellende Rechtsextremismus haben selbstverständlich Auswirkungen auf unsere Arbeit im Gemeinwesen. Im ländlich geprägten Norden von Oberhavel z.B. sind es oft kommunale Verwaltungen und GemeindevertreterInnen, die wir zu den Auswirkungen des Infrastrukturabbaus (z.B. Schulschließungen, Abbau des öffentlichen Nahverkehrs, wenig ehrenamtliches Engagement, etc.) auf das demokratische Gemeinwesen und die diesbezüglichen vom Rechtsextremismus ausgehenden Gefahren beraten. Im urban-/vorstädtisch geprägten Süden unserer Arbeitsregion sind wir mit unserem Beratungsangebot stärker in zivilgesellschaftliche Netzwerke eingebunden, die eine offensivere Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus führen. Es gibt inzwischen auch im Nordwesten starke zivilgesellschaftliche Bündnisse, die sich gegenseitig in ihrem Engagement unterstützen und die wir bei Bedarf beraten.

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit in der gesamten Regionn ist die Förderung des demokratischen Gemeinwesens durch die Stärkung der Partizipation von BürgerInnen an den Geschicken ihres Wohnumfeldes und ihrer Kommune. Unser Beratungsangebot wird in allen Fällen passgenau mit den BeratungsnehmerInnen auf ihre Fragen, ihren Bedarf und ihre Ressourcen hin entwickelt.

Das MBT ist für Sie da

Wir sind Ihr Ansprechpartner zu allen Fragen zum Thema Rechtsextremismus und Entwicklung eines demokratischen Gemeinwesens. Selbstverständlich behandeln wir ihre Anfragen vertraulich. Kontaktinformationen siehe oben. Kurzbiografien der MitarbeiterInnen finden Sie hier.