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Das Mobile Beratungsteam

Beraten - Begleiten - Beteiligen

  • Zur Förderung einer humanen Alltagskultur
  • Für die kritische Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus und
  • Zur Stärkung eines demokratischen Gemeinwesens

kostenlos - vertraulich - vor Ort

 

Herzlich Willkommen:

Das Mobile Beratungsteam im Brandenburgischen Institut für Gemeinwesenberatung

  • wirkt in Kommunen und Regionen Brandenburgs durch Beratung, Moderation und Information bei der Stärkung und Entwicklung einer umfassend demokratisch verfassten Gesellschaft mit.
  • berät alle gesellschaftlichen Initiativen und Einzelpersonen - vom besorgten Elternteil bis zum haupt- oder ehrenamtlichen Bürgermeister, vom kreisweiten Netzwerk für Toleranz bis zur örtlichen freiwilligen Feuerwehr, vom Unternehmen bis zum Landrat.
  • hat als Ziel die gemeinsame Entwicklung und Sicherung demokratischer Grundwerte, die Stärkung der Verantwortung jedes Einzelnen vor Ort und die Abwehr und Verhinderung von rechtsextremen und rassistischen Entwicklungen und Übergriffen.

Das Mobile Beratungsteam arbeitet seit September 1998 im Rahmen des Handlungskonzeptes »Tolerantes Brandenburg - für eine starke und lebendige Demokratie« der Landesregierung in Brandenburger Kommunen. Die Arbeit des MBT-Brandenburg begann bereits 1992. Bis 1998 wurden die wesentlichen Arbeitsansätze in einem kleinen Team entwickelt.

Heute stehen sechs regionale MBTs mit jeweils zwei Mitarbeiter/innen zur Verfügung:

  • Angermünde: Barnim und Uckermark
  • Cottbus: Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz, Spree-Neisse und Cottbus
  • Frankfurt (Oder): Märkisch-Oderland, Landkreis Oder-Spree, Frankfurt (Oder)
  • Neuruppin: Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Oberhavel
  • Potsdam: Potsdam-Mittelmark, Havelland, Brandenburg/Havel und Potsdam
  • Trebbin: Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald

Die Geschäftsstelle in Potsdam leitet die kollegiale Beratung des Teams, koordiniert Regionen übergreifende Anforderungen und nimmt die Außenvertretung des MBTs wahr.

Auf den Punkt gebracht heißt die Arbeit des MBTs: Hilfe zur Selbsthilfe für eine demokratische Kultur im Land Brandenburg - gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit.

Siehe auch: Unser Leitbild, Unser Angebot

Beispiele aus der Praxis:

  • 'Rechtsextreme' in Parlamenten...
    Dort, wo rechtsextreme Abgeordnete in Kreistage und Kommunalvertretungen gewählt werden, stehen demokratische Akteure - Mandatsträger, Verwaltungsmitarbeiter und Bürgermeister vor der Frage: Wie mit den rechtsextremen Mandatsträgern und ihren Unterstützern umgehen? Was darf man, was muss man, wie sollte man sich verhalten? Das MBT berät in solchen Situationen einzelne und Gruppen, führt Workshops und Diskussionsveranstaltungen durch und schafft so mehr Handlungssicherheit für demokratische Akteure.
  • Unterstützung von demokratischen Bürgerinitiativen...
    Zivilgesellschaftliche Arbeitskreise und Netzwerke für Toleranz und Demokratie haben sich landesweit als wichtige Strukturen in der Förderung einer demokratischen Kultur etabliert. Das MBT hat bei der Gründung unterschiedlichster Kreise geholfen, einzelne Beratungen moderiert und bei der Ideen- und Themenfindung Unterstützung geleistet. Bei der weiteren Arbeit solcher Netzwerke unterstützt das MBT durch regelmäßige Beratungen, in Form von Workshops und Klausuren, die auch zur Organisationsentwicklung beigetragen und die Stabilität und Handlungsfähigkeit solcher Bündnisse über Jahre sichern.

  • Förderung von Integrationsprozessen...
    Wenn Landkreise nach Kapazitäten für die Unterbringung von Flüchtlingen suchen und auswählen, entstehen oft Konflikte verschiedenster Art. Nicht selten reagieren die Bewohner mit Fragen, Ängsten und Sorgen bis hin zu massiver Ablehnung. Das MBT begleitet diese Prozesse durch Beratung, Moderation und Vermittlung zwischen den Konfliktparteien. Transparente Kommunikation und die aktive Einbeziehung von Bürgern und zivilgesellschaftlichen Akteuren kann verhindern, dass Rechtsextreme die Stimmung vor Ort anheizen können, und kann zugleich Raum bieten für die Menschen, die bei der Eingliederung der Flüchtlinge unterstützen wollen. Vielfach berät das MBT auch die Initiativen, die sich für eine positive Willkommenskultur von Flüchtlingen einsetzen.

  • Reaktion auf rechtsextremen Kundgebungen...
    Immer wieder haben rechtsextreme Organisationen Städte und Gemeinden in der Vergangenheit mit Kundgebungen und Demonstrationen zu unterschiedlichen Themen und Anlässen unter Druck gesetzt. Das MBT berät Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft in ihren jeweils unterschiedlichen Arbeitsweisen einen angemessenen Umgang mit diesen Ereignissen zu finden und eigene Handlungsspielräume bzw. Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

  • Initiierung von Partizipationsprozessen im Gemeinwesen...
    Egal für welche Ziel- oder Altersgruppen: das MBT bietet durch Beratung und Durchführung von Großgruppenveranstaltungen und Konferenzen qualifizierte Unterstützung bei Partizipationsprozessen im Gemeinwesen und stärkt so eine demokratische Kultur unter der aktiven Beteiligung zahlreicher Menschen in Brandenburg. Damit konnte in den letzten Jahren in vielen Gemeinden einer Stimmung von Perspektivlosigkeit, Landflucht und Politikverdrossenheit erfolgreich entgegen gewirkt werden.

Flyer herunterladen

Stellenausschreibung

Das Brandenburgische Institut für Gemeinwesenberatung – demos sucht ab 1.1.2017 eine Koordinatorin bzw. einen Koordinator für die „Partnerschaft für Demokratie“ im Landkreis Teltow-Fläming.

Bewerbungsfrist: 15.12.2016

Weitere Informationen finden Sie hier.

Neue Publikation

Einblicke V.
Ein Werkstattbuch.

Mehr zum aktuell erschienenen fünften Einblicke-Band von demos hier

Regionen

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Geschäftsstelle

Brandenburgisches Institut für Gemeinwesenberatung
Zum Jagenstein 1
14478 Potsdam

Tel.: 0331 740 6246
Fax: 0331 740 6247

Geschäftsführer:
Dirk Wilking
0173 646 8863
wilking@BIG-demos.de

kommissarische Leitung:
Markus Klein
0163 881 5574
klein@BIG-demos.de

Büroleiterin:
Angela Kühne
0173 648 9581
geschaeftsstelle@BIG-
demos.de

Wissenschaftliche Beratung:
Dr. Michael Kohlstruck
TU Berlin, Zentrum für Antisemitismusforschung
030 3142 5838
michael.kohlstruck@tu-
berlin.de

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