Die Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus aufnehmen – 20 Jahre mobile Beratung im Land Brandenburg (2012)
Das Selbstverständnis und die Schwierigkeiten mit dem Rechtsextremismus im Land werden hier sehr bildhaft beschrieben.
Das Selbstverständnis und die Schwierigkeiten mit dem Rechtsextremismus im Land werden hier sehr bildhaft beschrieben.
Feuerwehren haben über ihren Brandschutzauftrag hinaus vielfältige soziale Funktionen. Vor allem wenn Konflikte bearbeitet werden müssen, gerät das kommunikative „Handwerkzeug“ in den Blickpunkt. Beratungsarbeit kann dabei unterstützen. Erfolgt sie gerade nicht „zielorientiert“, kann sie dazu beitragen, Konflikte und Probleme aus eigener Kraft in Lerngelegenheiten und Veränderungsprozesse zu transformieren.
Ignorieren, sich treiben lassen von rechtsextremen Aktivitäten und Protestierenden von außen – oder als Gemeinde zusammenstehen und den eigenen Weg finden, zusammenzuhalten und zu zeigen, wofür man steht? Beispiel einer Antwort.
Die „Widerstandsbewegung Südbrandenburg“ und ihre Webseite „Spreelichter“ verbanden Neonationalsozialismus, Aktionen und aktive Medienarbeit – 2012 wurden sie verboten.
Erörterung der Frage, ob die Verhinderung von angemeldeten Demonstrationen als ziviler Ungehorsam betrachtet werden kann.
Fortbildung und Coaching von Mitarbeitern des 2. Arbeitsmarktes in der Kinder- und Jugendarbeit. Beispielhaft wird eine Fortbildungsreihe skizziert, die in abgewandelter Form gern Nachahmer finden darf.
Immer wieder versuchen Rechtsextreme, Grundstücke und Immobilien für ihre Zwecke zu erwerben. Der Artikel gibt einen Überblick über die Folgen solcher Miet- oder Kaufprojekte für die Gemeinden – und darüber, wie drauf reagiert werden kann.
Der Beitrag geht dem populären Begriff der Partizipation auf den Grund und lotet die Potentiale und Grenzen von Beteiligung aus.
Anhand mehrerer Szenarien werden die Erfahrungen der Mitarbeitenden von „Elternwege – Beratungswege“ aus knapp zwei Jahren Projektlaufzeit resümiert. Im Fokus der Arbeit vor Ort standen dabei zum einen die Kompetenzvermittlung an Familien hinsichtlich Kindeserziehung und Entwicklungsförderung, zum anderen die Beratung von Kommunen in Bezug auf den Ausbau von familienfreundlichen Strukturen.
Ergänzend zu den Darstellungen von Mario Feist zeichnet dieser Artikel nach, wie sich das Gemeinwesen einer Landgemeinde in der Prignitz mit dem Selbstverwalter-Projekt „Fürstentum Germania“ auseinandersetzte, welche Reaktionen bei Bürger*innen und Verwaltung ausgelöst wurden und wie das MBT die Vorgänge beratend begleitete.