„Ohne Blaulicht“ – Feuerwehren als zivilgesellschaftliche Akteure (2012)

Feuerwehren haben über ihren Brandschutzauftrag hinaus vielfältige soziale Funktionen. Vor allem wenn Konflikte bearbeitet werden müssen, gerät das kommunikative „Handwerkzeug“ in den Blickpunkt. Beratungsarbeit kann dabei unterstützen. Erfolgt sie gerade nicht „zielorientiert“, kann sie dazu beitragen, Konflikte und Probleme aus eigener Kraft in Lerngelegenheiten und Veränderungsprozesse zu transformieren.

Ein Osterspaziergang im August – Vom Umgang der Gemeinde Schorfheide mit einem rechtsextremen Nachbarn und seinen Aktivitäten (2012)

Ignorieren, sich treiben lassen von rechtsextremen Aktivitäten und Protestierenden von außen – oder als Gemeinde zusammenstehen und den eigenen Weg finden, zusammenzuhalten und zu zeigen, wofür man steht? Beispiel einer Antwort.

Rechtsextreme Immobilienprojekte – lokale Reaktionen und Herausforderungen für die Gemeinwesenberatung (2012)

Immer wieder versuchen Rechtsextreme, Grundstücke und Immobilien für ihre Zwecke zu erwerben. Der Artikel gibt einen Überblick über die Folgen solcher Miet- oder Kaufprojekte für die Gemeinden – und darüber, wie drauf reagiert werden kann.

Eltern mischen mit. Ergebnisse aus dem Pilotprojekt Elternwege–Beratungswege (2010)

Anhand mehrerer Szenarien werden die Erfahrungen der Mitarbeitenden von „Elternwege – Beratungswege“ aus knapp zwei Jahren Projektlaufzeit resümiert. Im Fokus der Arbeit vor Ort standen dabei zum einen die Kompetenzvermittlung an Familien hinsichtlich Kindeserziehung und Entwicklungsförderung, zum anderen die Beratung von Kommunen in Bezug auf den Ausbau von familienfreundlichen Strukturen.

Die Auseinandersetzung mit dem „Fürstentum Germania“ in der Gemeinde Plattenburg 2009 (2010)

Ergänzend zu den Darstellungen von Mario Feist zeichnet dieser Artikel nach, wie sich das Gemeinwesen einer Landgemeinde in der Prignitz mit dem Selbstverwalter-Projekt „Fürstentum Germania“ auseinandersetzte, welche Reaktionen bei Bürger*innen und Verwaltung ausgelöst wurden und wie das MBT die Vorgänge beratend begleitete.